Die Verhaltenstherapie begründet den Ursprung psychischer Störungen im Wesentlichen mit durch Lernen erworbenem unerwünschtem oder fehlangepasstem Verhalten. Sie umfasst alle Reaktionen, die durch Lernen beeinflusst werden können – neben dem direkt beobachtbaren Handeln auch Gedanken und Gefühle.

Eine Therapie bietet einen geschützten Raum, in dem ungewohnte Handlungsweisen erprobt und neue Erfahrungen gesammelt werden können. Bei Kindern sind Übungen mit dem Spiel, bei Jugendlichen mit dem Gespräch verbunden.

Im Spiel können sich Kinder – durch beispielsweise eine besondere Kreativität beim Bauen oder Malen – ihren eigenen Fähigkeiten bewusst werden. Dies kann dazu beitragen, in anderen schwierigen Situationen Stärken zu entwickeln.

Nach telefonischer Terminvereinbarung bringen Sie bei uns bitte zum Erstgespräch folgende Unterlagen mit:

  • Elektronische Gesundheitskarte
  • Impfausweis
  • Vorhergehende Befunde von Fachärzten (aus Kliniken, Ambulanzen)
  • Vorhergehende Befunde von Therapeuten (wie Psychotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten)
  • Aufzeichnungen von Lehrer- und Erziehergesprächen (sog.Entwicklungsgesprächen)
  • Gelbes Untersuchungsheft
  • Zeugnisse

Bei Bedarf wird Ihnen vorab der Anamnesebogen per Mail für eine Beratung oder Behandlung zugesandt, damit Sie ihn zum Erstgespräch ausgefüllt mitbringen können.

Die ersten Gespräche (sog. probatorische Sitzungen) zwischen uns, ihrem Kind und Ihnen dienen dazu, eine Vertrauensbasis aufzubauen und gemeinsam abzuklären, warum Sie bzw. ihr Kind eine Therapie in Anspruch nehmen wollen. Das bedeutet, Sie und ihr Kind werden nach der Krankheits(vor)geschichte von uns befragt. Mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden (z.B. spieltherapeutische Ansätze, Verhaltensbeobachtungen, Fragebögen) können Verhaltensprobleme erkannt und dementsprechend von uns behandelt werden. Bei Bedarf werde wir mit Ihnen und ihrem Kind weiterführende bzw. ergänzende Therapiemöglichkeiten (z.B. Ergotherapie) überlegen.